Forscherin im Porträt
Wen macht das Recht mächtig?
Judith Wyttenbach ist Staats- und Völkerrechtlerin, sie sieht das Recht als Instrument, Machtstrukturen zu verändern – und das sei gar nicht so «trocken», wie viele glaubten. Als Mutter wünschte sie sich manchmal aber 36-Stunden-Tage.
Zur Person
Prof. Dr. Judith Wyttenbach
studierte an den Universitäten Basel und Bern. Sie promovierte mit einer Dissertation zu grundrechtlichen Schutzpflichten des Staates zugunsten von Kindern und Jugendlichen und habilitierte sich mit einer Schrift zur Umsetzung von Menschenrechtsübereinkommen in Bundesstaaten.
Judith Wyttenbach ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung der Universität Bern (IZFG), Vorstandsmitglied der Schweizerischen Richterinnen- und Richterakademie (CAS Judikative), der Anwaltsprüfungskommission des Kantons Bern und der Schweizer Sektion der International Commission of Jurists (ICJ). Seit 2024 ist sie Schweizer Expertin im Beratenden Ausschuss für das Rahmenübereinkommen des Europarates zum Schutz nationaler Minderheiten.
Von 2007 bis 2019 war sie Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen (EKF) und von 2016 bis 2022 Mitglied des Direktoriums des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR), Themenbereiche Geschlechterpolitik sowie Polizei & Justiz.
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